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Gartenstadt SchwerinDer grüne Stadtteil von Schwerin

Die Gartenstadt in Schwerin

Ein Stadtteil am Ostufer des Ostorfer Sees: Siedlungshäuser aus den 1920er Jahren, die Neue Gartenstadt auf dem früheren Kasernengelände und das Technologiezentrum an der Hagenower Straße. Rund 2.300 Menschen wohnen hier.

Rotbraunes Holzhaus mit Erker und Spitzgiebel in der Haselholzstraße 1
Haselholzstraße 1: eines der Baudenkmale der GartenstadtFoto: Tmv23 · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons

Wo die Gartenstadt liegt

Die Gartenstadt liegt im Süden Schwerins zwischen dem Ostorfer See im Westen und der Ludwigsluster Chaussee im Osten. Nach Norden schließt Ostorf an, nach Süden Krebsförden. Jenseits der Chaussee beginnt der Große Dreesch.

Mit 1,37 Quadratkilometern ist die Gartenstadt einer der kleineren Stadtteile. Einen Ortsbeirat teilt sie sich mit Ostorf. Die Menschen hier sind im Schnitt 56,5 Jahre alt, gut neun Jahre älter als im Schweriner Durchschnitt. Fast die Hälfte ist 65 oder älter.

In die Innenstadt fahren die Straßenbahnlinien 1, 2 und 4 von der Haltestelle Gartenstadt/M*Halle. Durch das Wohngebiet fährt der Bus 7.

Alte und Neue Gartenstadt

Zwei Bauzeiten, achtzig Jahre auseinander, prägen den Stadtteil.

Helles Wohnhaus mit grünen Fensterläden und Krüppelwalmdach, Am Kreuzweg 9
Am Kreuzweg 9: Wohnhaus, eingetragenes BaudenkmalFoto: Tmv23 · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons

Ab 1920/21 entstanden in der Buchholzallee die ersten Zweifamilienhäuser der Genossenschaft, später Villen an der Haselholzstraße und der Hagenower Straße. Bis 1929 waren es rund 55 Häuser. Zwei davon, Haselholzstraße 1 und Am Kreuzweg 9, stehen heute unter Denkmalschutz.

Wohnstraße mit Mehrfamilienhäusern und Hecken in der Neuen Gartenstadt
Straße Neue Gartenstadt: gebaut auf dem früheren KasernengeländeFoto: Tmv23 · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons

Südlich davon lagen ab 1934 zwei Kasernen. Nach dem Ende der militärischen Nutzung 1993 wurde das rund 50 Hektar große Gelände geräumt und saniert. Seit 2002 entstand hier die Neue Gartenstadt mit Straßen wie Lilienring, Tulpenweg und Blumenbrink.

Orte auf der Karte

Kitas, Technologiezentrum, Einkaufen, Baudenkmale und der Seezugang.

Kartenbild: © OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL

Orte in der Gartenstadt

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  • Kita „Wirbelwind“Hagenower Straße 62 · Kinder
  • SprachheilkindergartenHagenower Straße 60 · Kinder
  • TGZ Technologie- und GewerbezentrumHagenower Straße 73 · Wirtschaft
  • Nahversorgung am BlumenbrinkBlumenbrink 64 · Einkaufen
  • Baudenkmal Haselholzstraße 1Haselholzstraße 1 · Geschichte
  • Baudenkmal Am Kreuzweg 9Am Kreuzweg 9 · Geschichte
  • Am PüsserkrugStraße Am Püsserkrug · Geschichte
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Häufige Fragen

Wo liegt die Gartenstadt in Schwerin?

Die Gartenstadt liegt im Süden Schwerins am Ostufer des Ostorfer Sees und südlich des Faulen Sees. Im Norden grenzt Ostorf an, im Osten der Große Dreesch (Grenze ist die Ludwigsluster Chaussee), im Süden Krebsförden.

Welche Postleitzahl hat die Gartenstadt?

Alle Straßen der Gartenstadt haben die Postleitzahl 19061. Dieselbe Postleitzahl gilt auch für den Großen Dreesch, Krebsförden, Görries, Wüstmark, Göhrener Tannen und den größten Teil von Ostorf.

Gehört Ostorf zur Gartenstadt?

Nein. Statistisch sind Gartenstadt (Stadtteil 303) und Ostorf (Stadtteil 301) zwei Stadtteile. Sie haben aber einen gemeinsamen Ortsbeirat, die Ortsteilvertretung „Gartenstadt, Ostorf“.

Wie viele Menschen wohnen in der Gartenstadt?

Am 30. Juni 2026 lebten 2.307 Menschen mit Hauptwohnsitz in der Gartenstadt, in Ostorf 2.303. Das Durchschnittsalter liegt bei 56,5 Jahren und damit deutlich über dem Schweriner Wert von 47,3 Jahren.

Wie kommt man von der Gartenstadt in die Innenstadt?

An der Ludwigsluster Chaussee halten die Straßenbahnlinien 1, 2 und 4 (Haltestellen Gartenstadt/M*Halle und Blumenbrink). Durch das Wohngebiet fährt die Buslinie 7, an der Chaussee außerdem die Linien 19 und 20.

Woher hat die Gartenstadt ihren Namen?

Von der Gartenstadtbewegung, die Ebenezer Howard 1898 in England begründete. In Schwerin gründete sich 1912 eine Gartenstadtgenossenschaft, die 1913 Land von der Gemeinde Ostorf kaufte. Gebaut wurde ab 1920/21.

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